Offene Jugendarbeit

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit ist ein Teilbereich der professionellen Sozialen Arbeit.

  • Sie folgt den Prinzipien der Offenheit, der Freiwilligkeit und der Partizipation.
  • Sie hat einen sozialräum­lichen Bezug und einen sozialpolitischen, pädagogischen und soziokulturellen Auftrag.
  • Sie fördert Kinder und Jugendliche auf dem Weg zur Selbstständigkeit.
  • Sie setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche im Gemeinwesen partnerschaftlich integriert sind, sich wohl fühlen und an den Prozessen unserer Gesellschaft mitwirken.
  • Sie schafft äusserst unterschiedliche Angebote, die ohne Mitgliedschaft oder andere Vorbedingungen von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit genutzt werden können.
  • Sie ist nicht profitorientiert und wird zu einem wesentlichen Teil von der öffentlichen Hand finanziert.

Quelle: www.doj.ch

Das frjz orientiert sich an dieser Definition. Es bietet Jugendlichen Angebote, Beratung, Begleitung, Raum und Infrastruktur im ausserschulischen Bereich abgestützt auf die lokalen und regionalen Verhältnisse und Bedürfnisse. Das frjz setzt auf Freiwilligkeit und Selbstorganisation in Kombination mit der fachlichen Unterstützung durch die Jugendanimation. Angebote sollen so gestaltet werden, dass sie von Jugendlichen aus allen Bevölkerungs- und Einkommensschichten von Uster wahrgenommen und genutzt werden können.

 

Die Jugend beseelen - von der Jugendarbeit zur Jugendanimation

animare lateinisch: beleben, beseelen, ermutigen, Leben einhauchen

Im Zug der Neuorientierung haben sich die Jugendarbeitenden von Uster und Greifensee dazu entschieden, sich als Organisation künftig Jugendanimation Region Uster zu nennen. Dieser Entscheid gründet auf der professionellen Ausrichtung, die jenem der Soziokulturellen Animation - sprich dem ressourcen- und bedarfsorientierten Teilbereich der Sozialen Arbeit entspricht. Zudem lassen sich die Arbeitsinhalte unter dem Begriff der Animation  präziser eingrenzen als unter dem Begriff der Jugendarbeit.

Die Interventionen (Aktionen) der Soziokulturellen Animation lassen sich in einen Dreischritt unterteilen. Die Leitbegriffe lauten „anregen – ermutigen – befähigen“ und kommen in den methodischen Ansätzen zum Ausdruck (oder bestimmen unser Handeln im Arbeitsalltag).

Die Jugendanimation Region Uster setzt sich konkret zum Ziel, Jugendliche zur Partizipation anzuregen, sie zur Umsetzung ihrer Ideen zu ermutigen und sie dabei zu unterstützen, ihre Ressourcen zu erkennen, Kompetenzen zu entwickeln, um Verantwortung für ihre Anliegen übernehmen zu können.

Als Jugendanimation Region Uster fokussieren wir die Themenbereiche:

Raum | Kultur | Engagement

Der Raumbegriff umfasst den physischen Raum und jeden erdenklichen Raum, der Jugendlichen zukommen kann.

Unter dem Begriff Kultur verstehen wir alle Aktionen und Aktivitäten, die auf den Vorstellungen und Ideen von Jugendlichen basieren, mit denen sie sich identifizieren und an denen sie in partizipativer Form teilnehmen können.

Das Engagement von Jugendlichen wird durch ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten bestimmt. Auf verschiedenen Wegen sollen Jugendliche befähigt werden ihre Kompetenzen zu erweitern und diese in verschiedene Aktivitäten einzusetzen.