Geschichte


Verein Freizeit- und Jugendarbeit Region Uster

Die Anfänge
Der Verein Freizeit- und Jugendarbeit Region Uster wurde bereits 1965 gegründet. Unter Mitwirkung der Ustermer Bevölkerung wurde das Jugend- und Freizeithaus im Oktober 1966 in Betrieb genommen. Ein Jahr später 1967 wurde der erste halbamtliche Leiter angestellt. Mit der Anstellung eines vollamtlichen Leiters Mitte 1969 wurden die Aufgaben verfeinert und konzeptionell stärker den Nutzergruppen angepasst. Der Betrieb wurde damals von drei Personen sichergestellt. Leitung, Administration und Betreuung des Hauscafés.

An der Gemeindeabstimmung vom 20. Mai 1973 stimmten die Stimmberechtigen über die langfristige Unterstützung des Jugend- und Freizeithauses ab, mit dem Ziel dem Betrieb eine solide Basis zu geben.

Im Laufe der Jahre wurde die professionelle Jugendarbeit ausgebaut und weitere Jugendarbeiter/-innen wurden angestellt. 2007 nahm der Verein, nach Pilotprojekten, definitiv Aktivitäten in der Mobilen Jugendarbeit in sein Angebot auf und ist seither in der Stadt Uster und der Gemeinde Greifensee "auf der Gasse" präsent.

Am 27. Mai 2009 stimmte die Generalversammlung einer Statutenänderung zu und änderte auf Grund von Entwicklungen im Jugendbereich den Vereinsnamen von «Verein Jugend- und Freizeithaus Uster» zu «Verein Freizeit- und Jugendarbeit Region Uster». Damit wurde statuarisch festgehalten, dass die Jugendarbeit auch regional angeboten werden kann.

Im Januar 2010 übernahm der Verein die Verantwortung für den Betrieb des Jugendhauses Greifensee (jUNG) vom Verein Jugend- und Freizeitarbeit Greifensee und führt dieses mittels Leistungsvertrag mit der Gemeinde Greifensee.

Heute arbeiten unter dem Dach der Jugendanimation Uster 6 Jugendarbeiter/innen mit einem Gesamtpensum von 350%, sie sind verantwortlich für die offene Jugendarbeit, sowie die Mobile Jugendarbeit in Uster und Greifensee. Für die Gemeinwesenarbeit (inkl. Leitung), den Unterhalt der Betriebe und die Administration/Buchhaltung arbeiten 5 Personen mit einem Gesamtpensum von 250%.

Der Verein ist von allen Deutschschweizer Fachhochschulen und Höheren Fachschulen als Ausbildungsort für Studierende in Sozialer Arbeit, Sozialpädagogik, Gemeindeanimation u.a. anerkannt und bildet regelmässig 2 bis 3 Studierende in den entsprechenden Fachrichtungen aus. Dieses Engagement für den Berufsnachwuchs gewährleistet den Transfer des jeweils aktuellen Fachwissens in die soziokulturelle Tätigkeit des Vereins.


Das frjz
Schon in den Achtzigern gab es Ideen und Vorschläge für einen Neubau. Erst 1998  stimmte die Ustermer Bevölkerung an der Urne mit einem hohen JA-Anteil über einen Kredit für einen Neubau ab. Im Jahre 2001 konnte das Haus unter der neuen Bezeichnung «frjz – Freizeit- und Jugendzentrum» eröffnet werden.

Im Jahr 2011 feierte der Verein das 10jährige Bestehen des neuen frjz.
2016 wurde mit einem "Froidefäsch" (Opens external link in new windowImpressionen) das 50 Jährige Bestehen des Freizeitortes gefeiert.

Bemerkenswert ist, dass der Verein resp. das Haus den Betrieb nie – ausser dem Umbau (2001) zum heutigen frjz – einstellen musste.